Liebe Ute, lieber Kaili,
auf Urlaub bin ich zur Zeit ja nicht, nur befinde ich mich in den nächsten Tagen nicht in meiner Wohnung, wo sich sowohl meine Daten und schriftlichen Unterlagen befinden.
Was das "Lahn", die "(Ganz)Lähne/Lehne" betrifft, war dies zur Zeit der Anlage der deutschen Dörfer im Früh- und Hochmittelalter nichts anderes als jene Feldgröße, die eine durchschnittliche Bauernfamilie ernähren konnte. Dies hing natürlich von der jeweiligen Ertragslage ab, im östlichen Südmähren war diese weitaus besser, als im westlichen Teil, daher auch jeweils von sehr unterschiedlicher Größe. Weiters aber auch sehr abhängig von der Zeit der Dorfgründung. Klimawandel ist ja kein neues Phänomen.
Ich habe unter meinen Ahnen (die fast ausschließlich aus dem Dreiländereck Niederösterreich-Mähren-Böhmen stammen) sowohl Achtel-, aber auch Eineinhalblahner. Soweit ich es jetzt im Kopf habe, waren die "Zoll" Ganzlahner, ursprünglich aber Viehhirten in Althart. Da gab es soziale Veränderungen binnen wenigen Jahrzehnten.
Aber: am Ende der Woche werde ich mich mit Fakten wiedermelden !
Bis dahin schöne Grüße !
gunther (Bitte nicht Günther, das ist ein anderer...)






