Der Schatz von Klosterbruck
Die Sage erzählt, daß die Prämonstratensermönche von Stift Klosterbruck bei Znaim nach der Auflösung des Klosters die Kirchenschätze in einem Keller zwischen Naschetitz und Pumlitz verscharrt hätten. An Ostersonntagen öffnet sich - ähnlich dem Bottichstein bei Klentnitz - die Erde und der Vorübergehende darf, so lange in Znaim die Glocken zum Hochamt läuten, von den Schätzen nehmen, so viel er will. Sollte jedoch einmal große Not im Thayalande herrschen, dann wird sich der Keller öffnen und durch seine Schätze die Bewohner Südmährens vor Hunger und Elend bewahren.
Quelle: Tielsch-Felzmann, Ilse: Südmährische Sagen, München: Heimatwerk, 1969, S. 76.





